Weinwunder Deutschland
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- Geschrieben von: DR
Am Samstagabend haben wir uns auf die Spuren von Stuart Pigott begeben,um die Welt des deutschen Weines zu erkunden.
Der Anfang hat ein Scharzhofberger Kabinett 2004 von Egon Müller gemacht.Zitronengelb mit wunderbaren Aromen
von exotischen Früchten und einem langem mineralischen Abgang.
Danach folgten 3 Große Gewächse von 3 großen Erzeugern in Deutschland. Idig 2007 von Christmann,Morstein 2007
von Wittmann und Rothenberg 2007 von Clemens Busch.Alle 3 waren sehr überzeugend,vielschichtig, mineralisch,
vollen toller Aromen und doch sehr unterschiedlich. Alle 3 zeigten die typischen Tugenden der jeweilingen
Region auf.
Sehr interessant war der Vergleich der Rieslingtraube auf unterschiedlichen Terroir.
Danach folgten 2 Spätburgunder aus dem heißen Jahr 2003, eine Spätlese von Ökonomierat Rebholz und ein SD von
Dujin.
Der Wein von Rebolz war Kirschrot mit würzigem Bouquet und einer leichten Pfeffernote, der SD war Purputrot
mit roten Früchten im Aroma und einem langen ausgewogenem Abgang.Dem Wein von Rebholz waren seine 15% Alkohol
doch etwas anzumerken, und man kann nicht mehr von cool climat sprechen.
Den Abschluß bildeten drei Spätburgunder aus dem Jahr 2007. Ein Kirschgarten GG von Kuhn, ein Graacher Himmelreich*** von Molitor und ein Parzelle Schönberg von Schneider.
Alle 3 Weine waren hervorragend.Der Wein von Kuhn sehr ausgewogen und schon etwas entwickelt,Der Molitor großzügig
elegant und klassisch und der herrlich süffige, mit animalischen Noten versehene Schneider.
Alles im allem ein gelungener Abend der Baroloboys, der uns gezeigt hat welch große und fantastische Weine in
Deutschland wachsen.